Levi 22.9.2020
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Finnische Erfolge – Alpinski-Nation ohne Berge

Die Weltmeisterin und Olympia-Zweite Enni Rukajärvi gehört zu den Stars der erfolgreichen Snowboard-Nationalmannschaft.
In den vergangenen Jahren waren bei internationalen Wettbewerben immer wieder finnische Skirennfahrer auf dem Podium vertreten. Besonders Snowboarder und Freestyle-Skifahrer sind bei der Medaillenvergabe und im Fernsehen häufig zu sehen.

Die wohl bekanntesten finnischen Skirennfahrer sind Slalom-Weltmeister Kalle Palander sowie die Olympia- und WM-Medaillengewinnerin Tanja Poutiainen-Rinne. Mittlerweile im sportlichen Ruhestand, haben beide einst von der Ounasvaara-Piste in Rovaniemi den Sprung in die Weltspitze geschafft. Nach seiner aktiven Zeit war Kalle als Partner der Skizentren Ruka und Pyhä tätig. In Pyhä ist er sogar Namensgeber für die „Piste Palander“. Tanja arbeitet noch immer mit dem Skizentrum und dem Organisationskomitee des Weltcuprennens von Levi zusammen.

Erfolge für Finnland

Die Liste der finnischen Wintersport-Erfolge wird von Jahr zu Jahr immer länger. Hierbei sind die Stars in den verschiedensten Disziplinen des Wintersports vertreten: Ski Alpin, Freestylen und Snowboarden, Langlaufen, Biathlon, Skispringen – um nur einige zu nennen. Es fallen in diesem Zusammenhang Namen wie Kaisa Mäkäräinen als eine der erfolgreichsten Biathletinnen, Janne Ahonen als ehemaliger Skispringer, und Hannu Manninen, der die nordischen Kombinierer in Langlauf und Skispringen aufmischte. Finnland ist vielfältig in seinen Erfolgen.

Auf dem Suomutunturi ist eine ganze Generation von Freestyle-Skifahrern herangewachsen.  Um die Jahrtausendwende hat die beim Weltcup, bei Weltmeisterschaftsrennen und den Olympischen Spielen nahezu alle Pokale abgeräumt. Der bekannteste unter ihnen ist der Buckelpisten-Olympiasieger Janne Lahtela, welcher nach seiner aktiven Laufbahn sowohl die finnische, als auch die japanische Nationalmannschaft trainiert hat.

Der Slalom-Juniorenweltmeister von 2012, Santeri Paloniemi, hat seine Fähigkeiten an den Hängen von Ruka erlernt. Der Riesenslalom-Spezialist Marcus Sandell hatte die Piste von Kauniainen vor seiner Haustür und der Abfahrtsrennfahrer Andreas Romar nennt die 32 Meter Gefälle aufweisende Öjberget-Piste von Vaasa seine Heimatstrecke.

Beim Snowboarding ist die Liste lang. Der mehrfache Slopestyle- und Big Air-Weltmeister Roope Tonteri entspringt dem Skizentrum Mielakka, die Weltmeisterin und Olympia-Medaillengewinnerin Enni Rukajärvi hat buchstäblich auf den Hängen des Ruka gelebt. Der Olympia-Medaillengewinner Peetu Piiroinen begann seine Karriere in Sveitsi von Hyvinkää, bevor er wie Enni und Roope ans Sportgymnasium in Vuokatti in die Snowboardklasse wechselte.

Vom Sport zum Film

Die Liste der Athleten, welche sich nach ihrer aktiven Laufbahn vor allem dem Filmen zugewandt haben, ist ebenfalls lang: Weltmeister Antti Autti (Ounasvaara), Backcountry-Legende Jussi Oksanen (Talma) und X-Games Slopestyle-Sieger Eero Ettala, der noch immer im Talma-Snow-Park anzutreffen ist.

Neben dem unbedingten Siegeswillen, sind die 250-tägige Saison und die hochklassig gepflegten Anlagen Teil der finnischen Erfolge. Auf gut präparierten Pisten ist auch das Verletzungsrisiko für Profisportler geringer. Daher sieht man besonders zu Beginn der Saison Trainingsgruppen aus aller Welt, darunter auch die Nationalteams der großen Alpinski-Nationen.

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